Lokale Agenda

Ausbildungspatenschaften

Gründung der Aubildungsbatenschaft "Wir wollen jungen Menschen in Süßen eine Perspektive geben und sie in Zusammenarbeit mit den Betrieben in ein Ausbildungsverhältnis vermitteln."

Diese Aufgabe hat sich die Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung der Süßener Lokalen Agenda im Herbst 2006 gestellt und zusammen mit der J.-G.-Fischer-Hauptschule und der Bruderhaus-Diakonie die Initiative ergriffen. Die Idee war es, Patenschaften zwischen interessierten Bürgerinnen und Bürgern und Jugendlichen ins Leben zu rufen, um die Jugendlichen beim Schulabschluss und Übergang zum Ausbildungsverhältnis zu unterstützen.


Eine solche Patenschaft kann dem Jugendlichen, aber auch dem Ausbildungsbetrieb helfen:
  • Jugendliche sind motivierter und interessierter.

  • Der Betrieb weiß, dass sich jemand um den jungen Menschen kümmert.

  • Bei Sprachschwierigkeiten können die Paten als Ansprechpartner dienen.

  • Die Paten halten Kontakt zur Berufsschule.

  • Damit verringert sich auch das Risiko eines Abbruchs der Ausbildung.

Nach einem ersten Aufruf im Mitteilungsblatt und einer Informationsveranstaltung fanden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wie auch Jugendliche, die an der Idee interessiert waren. An weiteren Abenden wurden die angehenden Paten darüber informiert, dass es unter anderem darum geht, die Schüler in der Bewerbungsphase zu begleiten, zu beraten und zu motivieren, aber auch Kontakt zu den Jugendlichen selbst, den Eltern, der Schule, der Arbeitsagentur oder dem Ausbildungsbetrieb aufzunehmen und zu halten. Die Jugendlichen müssen sehen, dass es sich lohnt, sich anzustrengen.

Das Projekt besteht aus drei Phasen:

Phase 1:
Zusammen mit den Klassenlehrerinnen und –lehrern wird eine Liste erstellt, welche Schüler der Klassenstufen 8 bzw. 9 in Frage kommen. Danach wird das Projekt in den Klassen vorgestellt. Bei Interesse wird Kontakt mit den Eltern aufgenommen.

Phase 2:
Die angehenden Paten werden an zwei Schulungsabenden mit der Arbeit vertraut gemacht.

Phase 3:
Paten und Schüler treffen zusammen. Sie sollen zusammenpassen und auch zusammenarbeiten wollen. Als Treffpunkt für die Teams werden Räume in der Stadtbücherei zur Verfügung gestellt. Die Paten treffen sich untereinander regelmäßig zu einem Erfahrungsaustausch.

Paten Seit November 2006 treffen sich so regelmäßig etwas mehr als ein Dutzend Frauen und Männer mit „ihren“ Patenschülern, um sie zum Großteil sehr erfolgreich in den schulischen Leistungen zu verbessern, in eine weiterführende Schule oder in ein Ausbildungsverhältnis zu vermitteln. Das Projekt ist auf Dauer angelegt und wird weitergeführt.

Das Projekt wurde jüngst vom Kultusministerium gewürdigt.

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Ausbildungspatenschaft in Süssen